Gärsaftbehälter

Maissilage ist neben Grassilage das am häufigsten verwendete Futtermittel. Bei Betreibung von Fahrsilos für Silage entstehen Gärsäfte, die bei nicht sachgemäßer Lagerung unsere Gewässer gefährden können. Häufig wird der Gärsaft unsachgemäß auf Wiesen versickert, wo er ins Grundwasser gelangt, in die Kanalisation oder in oberirdische Gewässer. Dieses Einleiten ist nicht nur gesetzlich verboten, sondern wird nach § 41 Abs. 1 Nr, 2, 6 und 9 WHG § 120 Nr. 3, 4 und 15 WHG mit Geldstrafen und sogar Freiheitsstrafen geahndet.


Weiter hat die nicht sachgemäße Lagerung und Anwendung folgende Auswirkungen auf unsere Umwelt:

  • Mikrobiologische und chemische Gefährdung des Grundwassers und der Trinkwasserversorgung, insbesondere der Eigenwasserversorgungsanlagen der Landwirte selbst und auch von Badegewässern
  • Fischsterben als Folge der Sauerstoffzehrung von Gewässern
  • Verkrautung und Verschlammung (Eutrophierung) des Gewässers bei Langzeiteinwirkung
  • Schäden an Kanalisation, Betonbauwerken und Metallen
  • Störung der biologischen Abwasserreinigung

 

Die Lösung: Röser Gärsaftbehälter

Gärsaftbehälter nach DIN 11622-2 in monolithischer Bauweise mit Silobeschichtung (innen) inkl. Abdeckung 5,0 to. (PKW befahrbar) und Zulauf 100 PVC.
Der Standard Schutzanstrich (innen) muss, abhängig von der Belastung, regelmäßig erneuert werden. Bei großer Belastung sollte die Erneuerung des Anstrichs jährlich erfolgen.

Der Betonbehälter ist außenseitig bis zur Höhe der Erdanfüllung nach DIN 18195
je nach Wasserbelastung nach Teil 4 oder Teil 6 bauseits abzudichten (Preis auf Anfrage).


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Typ Inhalt in Ltr. Höhe in mm Durchm. im Licht in mm Schwerstes Einzelteil in kg Gesamtgewicht in kg
GB 47 4700 2330 2000 3700 4790
GB 63 6300 2830 2000 4500 5590
GB 74 7400 3230 2000 4900 5990
GB 67 6700 2430 2500 5500 7090
GB 80 8000 2780 2500 6400 7990
GB 92 9200 2930 2500 6600 8190
GB 116 11600 3430 2500 7700 9290