Wir verbinden Ökologie und Ökonomie

  • die Rohrherstellung erfolgt aus natürlichen, heimischen Rohstoffen

  • Rohstoffgewinnung und Rohrherstellung liegen nah beieinander

  • der Primärenergieaufwand zur Herstellung ist unschlagbar niedrig

  • die Produkte sind robust, schlagzäh und von langer Lebensdauer

  • Wechselwirkungen mit der Umwelt treten nicht auf

  • das Material kann recycelt und als Baustoff wiederverwendet werden

  • Das Service-Netz ist besonders dicht (Rationalität): die Fahrwege sind kurz

Das bedeutet: Kanalsysteme aus Beton- und Stahlbeton sind umweltschonend und wirtschaftlich.

 


Umweltschutz: Wir reden nicht lange – wir handeln.

Der zur gesamten Herstellung notwendige Primärenergieaufwand, der zu CO²-Emission führt, ist gegenüber Rohren aus anderen Werkstoffen gering (vgl. Abbildung 1 bis 3); er enthält die Summe der für die Rohstoffgewinnung, den Transport und die Rohrfertigung erforderlichen Energien.

Nicht nur die Herstellung, sondern auch die Nutzung eines Produktes beeinflusst die Umwelt.

Beton enthält keine niedermolekularen, organischen Substanzen, die in das Grundwasser gelangen können.

Langzeiterfahrungen in Großstädten bestätigen eine Nutzungs- und Lebensdauer von bis zu 100 Jahren.

Beton- und Stahlbetonrohre sind wasserdicht und besitzen flexible, dauerhaft dichte Verbindungen. Sie sind auch als Druckwasserrohre ausbildbar.

Rohrbeton ist ohne zusätzlichen Schutz widerstandfähig gegen »starke chemische Angriffe«, das heißt, er ist geeignet für alle Kanäle der Ortsentwässerung.

Nach der Gebrauchsphase können Beton- und Stahlbetonrohre problemlos ausgebaut und zu wiederverwertbaren Stoffen weiterverarbeitet werden.

 


Vorausdenken im Umweltschutz heißt:

Die Produkt- und Materialauswahl werden nach ökologischen Gesichtspunkten getroffen. Dabei muss das Produkt ganzheitlich betrachtet werden –  von der Rohstoffgewinnung bis zur Wiederverwendung oder Entsorgung.

Betonrohre werden aus Sand, Kies oder Splitt, Wasser und dem natürlichen Bindemittel Zement, bestehend aus Kalkstein und Ton, hergestellt.
Stahlbetonrohre werden zusätzlich mit Betonstahl beschwert.




Abb. 1: Primärenergieaufwand zur Herstellung von 1m Abwasserrohr DN 600 aus verschiedenen Werkstoffen


Abb. 2: CO²-Emissionen bei der Herstellung von Abwasserrohren DN 500 aus Stahlbeton und Gusseisen


Abb. 3: Zusammensetzung des Primärenergieaufwands bei der Herstellung von Abwasserrohren DN 500 aus Stahlbeton im Vergleich zu Gusseisen